Armin Keller

geb. Mai 1962 in Kaufbeuren,

 

Tierheilpraktiker, Besitz der Erlaubnis für Dritte Hunde auszubilden oder die Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter anzuleiten gem. §11 Abs. 1 Nr. 8 f Tierschutzgesetz.

 

Über 20 Jahre im Hundesport mit Schäferhunden aktiv. Beruflich mehrere Jahre in der Ausbildung von Diensthunden zu Schutzzwecken tätig.

 

In dieser Zeit wurde ich von den Hunden über Wesen und Verhaltensweisen unterrichtet, das erlernte konnte ich teilweise positiv umsetzen, trotzdem war ich irgendwie nicht mit meiner Ausbildungsmethode zufrieden.

 

Dann durfte ich eine " Hundeflüsterin" die bei Cesar Millan ihre Ausbildung absolvierte, kennenlernen. Alles, was ich theoretisch tierpsychologisch über Hunde wusste, nämlich wie Hunde funktionieren durfte ich überdenken und mich mit der Materie auseinandersetzen. Eine Umstrukturierung meiner Erkenntnisse in der Hundeausbildung fand durch diese wertvolle Begegnung statt!

 

Mir wurde bewusst, ganz gleich, welche Ungezogenheiten oder abnorme Verhaltensweise ein Hund an den Tag legt, sie ist immer auf ein Fehlverhalten oder Nichtwissen seines Besitzers zurückzuführen, das letztendlich durch nichts anderes ausgelöst wird, als das bestimmte Anlagen und Eigenheiten-bei Tier und Mensch- übersehen, fehlgedeutet und nicht immer ernst genommen werden.

 

Heute erkenne ich, das durch  Auseinandersetzungen mit dem Widerstand des Hundes es erst möglich wird, die Beziehung zwischen Mensch und Hund sinnvoll zu gestalten. Es ist sentimental, anzunehmen, dass des Hundes einzige Motivation darin besteht, die Zärtlichkeit seines Besitzers zu empfangen. Er will, als natürliche Veranlagung, Anerkennung und fordert den Widerstand heraus, dem sich sein Besitzer zu stellen hat, damit der Hund herausfinden kann, wer regiert.

 

Hunde müssen Hunde bleiben und wir sind verpflichtet, ihnen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen und dazu gehört nun mal, dass man als Rudelführer agiert. Dann werden drastische Methoden erst gar nicht nötig. Denn Hunde sind wirklich unglücklich, wenn sie nicht sicher geführt werden. Das gefährdet ihr Leben und ihre Gesundheit und das kriegen wir auch durch unsere furchtbare Vermenschlichung nicht raus. Wir sind keine Hunde, klar, aber wir können uns entscheiden, uns wie Hunde zu Verhalten. Das lässt (bei den meisten) die Intelligenz zu. Hunde können sich aber NICHT entscheiden wie Menschen zu leben. Also ist es unsere Pflicht, ihnen das Hundeleben zu ermöglichen, dass sie brauchen, um sich wohl, sicher und zufrieden zu fühlen.